Der gestiefelte Kater

Der gestiefelte Kater

Nach dem Tod seines Vaters wird der Müllerssohn Michel von seinen Brüdern fortgeschickt. Im Kater, dem einziges Erbe des Vaters, steckt zum Glück mehr, als Michel zunächst denkt. Denn der sprechende Kater hat bereits einen Plan ausgeklügelt, wie er Michel Geld beschaffen kann – nur ein Paar schicke Stiefel braucht er zu dessen Umsetzung. Der schlaue Kater weiß nämlich, dass der genussfreudige König des Landes schon lange auf den Verzehr von Rebhühnern verzichten muss, weil niemand welche fangen kann. Was der Mensch nicht schafft, besorgt der Kater mit Leichtigkeit, und schnell wird er zum hochgeschätzten Diener des Königs.

Der Kater in Stiefeln verhilft dem armen Müllersohn also nicht nur zu jeder Menge Gold, einem Grafentitel, einem Schloss mit Ländereien – nein, am Ende verhilft er ihm sogar zu einer lieblichen Prinzessin. Der gestiefelte Kater erzählt von der inneren Stimme, die in uns allen steckt und die uns auch in den schwierigsten Momenten einen entscheidenden Hinweis gibt, was zu tun ist. Manche nennen sie „Intuition“, andere „Instinkt“, wieder andere „Bestimmung“ oder „Vorahnung“. Die Grimms nennen sie ganz einfach: der gestiefelte Kater. Die Inszenierung des TINKO Kindertheaters zeigt, dass mutige Entscheidungen oder unvernünftige Taten manchmal das ganz große Glück bedeuten können.

Mit: Grischa Wunderlich, Felix Balser, Jörg Ziegler und Chris Domke und Melissa Dietz

Inszenierung: Stephanie Hoy und Aldona Watolla/Text: Johannes Galli



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